Erlangen | Beitrag von Anna Matthey

Erlanger Poetenfest

Bild: Erlanger Poetenfest(Quelle: Flickr, CC)

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An einem schönen Sommertag im Erlanger Schlosspark: auf der breiten Wiese, wo sonst die Eichhörnchen ihre Vorräte vergraben, sitzen auf langen Bierbänken hunderte von Menschen und lauschen. Sie lauschen den Worten eines Schriftstellers, der vor ihnen auf dem Podium sitzt und liest.

Zwei Nebenbühnen bieten weiteren Platz für Poesie und auch in der Kinderecke herrscht reges Treiben und gespanntes Ohrenspitzen.  Die Atmosphäre ist friedlich, der richtige Ort, um die Seele baumeln zu lassen: vier Tage lang, kostenlos, jeden Sommer!

Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Aber selbst wenn es mal regnen sollte, locken auch unter dem trockenen Dach des Schlossgebäudes, des Markgrafentheaters, des Redoutensaals, des Theaters in der Garage oder der Stadtbibliothek interessante und oft kostenfreie Lesungen, Workshops, Autorenporträts und Podiumsdiskussionen.

Bild: Erlanger Poetenfest

Bilderbuch-Lesewiese im Schlossgarten Copyright: Erlanger Poetenfest - Foto: Erich Malter, 2011

Wer sich bei so viel Wortkunst gerne mal entspannt zurücklehnen möchte, lauscht einfach dem musikalischen Programm des Poetenfestes oder kauft sich ein Ticket zu einem der Spielfilme und Dokumentationen zum Thema Literatur, die teilweise unter freiem Himmel gezeigt werden. Auch gibt es Ausstellungen, die sich mit bestimmten Autoren, dem Buchdruck  oder anderen Themen beschäftigen.

Fest steht: das Erlanger Poetenfest ist ein Leserattenparadies mit Tradition. Zu den bekanntesten Schriftstellern des Festivals, welches 1980 zum ersten Mal stattfand, zählen unter anderem Herta Müller, Ilse Aichinger und Mirjam Pressler.

 

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