Projekt “Bib:Love” – Ungezwungener Sex für bessere Noten?

Jetzt höre sich das mal einer an: da gehen doch tatsächlich drei BWL-Studenten her, und bieten ihre sexuellen Dienste wie Gigolos an ihrer Uni an. Und sie wollen noch nicht mal eine Gegenleistung dafür, dass sie mit schönen intelligenten Studentinnen ungezwungenen Sex haben. Aber mal der Reihe nach…

Bild: Projekt Bib:Love   Ungezwungener Sex für bessere Noten?

Rote Lippen soll man küssen © by frau-Vogel

Mädels auf der Probe

Die drei Jungs, die sich Oskar, Christopher und Julius nennen, hatten nach einer durchzechten Nacht die Idee, gestressten Studentinnen mit ihren One-Night-Stands zu körperlicher Entspannung zu verhelfen. Denn immerhin sitzt danach der Lernstoff besser oder? Treffpunkt ist immer das Studenten-Cafe „L3“. Hier wird sich getroffen, ausgetauscht und kennengelernt. Wer optische Anforderungen nicht erfüllt, fliegt raus. Nach dem Motto „Sorry, ich habe heute leider kein Foto für dich!“ sieben die Jungs einfach aus, was ihnen nicht gefällt. Ein bisschen oberflächlich finde ich das ja schon. Und wer sagt eigentlich, dass sie selbst den Mädels gefallen? Doch immerhin fanden sich auf diese Weise bereits fünf Willige ein!

Bib? Ab jetzt bitte Bib:Love!

Das Projekt „Bib:Love“, wie der fast romantische Name lautet, zielt aber nicht nur auf Sex ab, sondern richtet sich einzig nach dem Wohl der Frauen. Die drei BWL-Studenten sehen sich auch nicht als Retter an, sondern als Kämpfer für die sexuelle Selbstbestimmung der Frauen. Emanzipation? Echt jetzt, Jungs? Wenn Ihr ein gutes Alibi für Eure Idee braucht, probiert’s mal mit was anderem. Klar, heutzutage  prostituieren sich Frauen gleich, wenn sie in ihrem Leben mehr als einen Partner haben. Männer dagegen dürfen das. Die dürfen auch jedes Wochenende eine Neue mit ins Bett nehmen. Aber findet Ihr nicht selbst, dass Euer Projekt ziemlich chauvinistisch ist? Oder warum muss das Ganze geheim gehalten werden?

Ein Projekt mit Zukunft

Die einen machen’s vor, die anderen machen’s nach. Selbst Studierende in Tübingen und Ulm haben schon angefragt, ob sie unter dem gleichen Projekt ihre Dienste anbieten dürfen. Quasi ein Franchise-Unternehmen, das alle studentischen Gigolos unter sich vereint. Bleibt abzuwarten, wie sich das Ganze entwickelt. Wer weiß, vielleicht startet solch ein Projekt auch bald an der FAU in Erlangen. Luft nach oben ist jedenfalls!

Quelle: Spiegel Online

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