E-Werk: Kettcar

Bild: E Werk: Kettcar

Stehen manchmal ratlos vor dem Leben: Kettcar aus Hamburg (Bild: PR)


Das Leben eine Achterbahn

Oh weh … Kettcar und das Leben? Eine kritische Zwangsverbindung. Aber die Indie-Musiker machen das beste daraus, schreiben traurig-poetische, oft böse Lieder über die Niederungen des Alltags, und den Unterschied von Schein und Sein.

“Ein Toast auf das Leben, das Glück, nur ich komm nicht mehr mit mit dem Leben, dem Glück”, singt Kettcar-Frontmann Marcus Wiebusch mit warm-weicher Stimme im Song Am Tisch. Dazu weint eine Trompete ihre traurige Melodie. Doch ihre grundsätzlich gedämpft positive Einstellung zur Welt, zum Leben, und vor allem auch zu Blendern und falschen Idealen, die sie garnicht mögen, können Kettcar auch sehr gut mit lauten, energischen Gitarren unterstreichen. So in Graceland, in denen dann auch Wiebusch weniger weiche, sondern eher aggressive Töne anschlägt:“Wir nennen es Party, Wir betreten die Haupthalle durch den Westflügel, Luft ist geschwängert mit Lügen wie
Man ist immer so alt wie man sich liebt, Da ist man dann besser dabei. Und jeder Satz fängt an mit “eigentlich” und endet nicht.”

Wenn einen alles ankotzt und man einfach nur flennen will, weil einen sonst keiner versteht, die neue Kettcar Sylt einlegen. Kettcar versteht dich! Und nach dem Anhören gehts besser, versprochen.

Kommentare auf Lottas Beitrag bitte hier abgeben!



Eure Meinung zu "E-Werk: Kettcar"

headway_footer(); wp_footer(); //Included for plugins headway_html_close();