E-Werk: Millencolin

Bild: E Werk: Millencolin

Millencolin: Die Falten der Skatepunks sind schon zu sehen, aber nicht zu hören! (Bild: Jens Andersson)


Die letzen Skatepunker

Vier Skater aus Örebro in Schweden gründen Ende der 80er Millencolin, eine Punk-Band, die heute als einzige noch die Fahne des Skatepunk hoch hält. Mit dem 2008er Album Machine 15 meldeten sich die Jungs letztes Jahr zurück und klingen melodiöser und frischer denn je.

Der Skatepunk wäre heute Oldtimer-Mucke aus längst vergangenen Tagen, gäbe es nicht Millencolin. Von den musikalischen Wegbegleitern der Schweden aus den 90ern ist lang schon nichts mehr zu hören, weder Lagwagon noch Pennywise oder NoFX machen von sich reden. Millencolin dagegen gehen nicht einmal an einer 5 Jahre andauernden Tour zugrunde. Zwar brauchten sie Anfang der 90er, nach jenen kraftraubenden Jahren, von Produzent Brett Gurewitz einen Tritt ins Hinterteil zum Weitermachen, aber der hat gewirkt! Ihr neues Album Machine 15 klingt jünger und frischer, als Babyhaut sich anfühlt! Sänger Nikola Sarcevic gehen die Melodiebogengesänge nicht aus und das neue Material hat mehr Mitsingpotential als die letzte Platte von Green Day.

Millencolin gibt es seit Herbst 1992. Ihr erstes Demo spielten sie 1993 noch als Trio und auf Schwedisch ein. Mit dem zweiten Demo waren sie aber zu viert, sangen englisch und kassierten gleich einen Plattenvertrag bei Burning Hearts. Der Plattenfirma sind sie bis heute treu geblieben.

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