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E-Werk: Rebekka Bakken

Bild: E Werk: Rebekka Bakken

Musik der Superlative

Die Norwegerin Rebekka Bakken gilt als Stimmwunder, nicht weil sie einen zirkusreifen Stimmambitus hat, sondern weil keine andere Sängerin so klar und emotional singen kann. Auf ihrem neuen Album erreichen ihre audiophilen Stimmungen ihren Vorläufigen Höhepunkt.

Als sich 2003 mit ihrem ersten Solo-Album „The Art Of How To Fall“ das Spotlight erstmals auf sie alleine richtete, brach in der Musik-Fachszene ein Wettkampf um die superbsten Superlative aus: „Bis unter die Haarspitzen erotisch“ urteilte die FAZ, „Gesangssensation des Jahres“ hieß es in der AZ, „eine Stimme, die einem die Sprache verschlägt“ konnte sich die Süddeutsche Zeitung grade noch zurückhalten. Fest steht: Ihre Stimme bewegt.

Auf ihrem neuen Album „Morning Hours“ verabschiedet sich Rebekka Bakken vorläufig vom Jazz. Puristen sind natürlich beleidigt, Menschen ohne Scheuklappen umso begeisterter, zumal sich die Sängerin selbst nie als Jazzerin verstand, sondern schlichtweg als Musikerin. Alle Songs des neuen Albums stammen aus ihrer Feder, es ist ein astreines Singer-Songwriter-Album geworden, unheimlich emotional und unheimlich bewegend.

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