Erlanger Bergkirchweih: Die Berg-Partys

Bild: Erlanger Bergkirchweih: Die Berg Partys

Auf den Berg mit Fahne: Nach dem Bezwingen der Maßen geht’s weiter mit der Eroberung, unten in der Stadt! (Bild: Photocase / froodmat)


Programm für Bergbezwinger

8.5.-19.5 // Wenn Lilli Marleen mit den Trompeten zum Bergschluss bläst und die Massen sich um 23:00 Uhr von den Kellern wabernd wegbewegen, dann geht die Party in der Altstadt erst richtig los. Wer noch stehen kann, der trollt sich zum Lutherplatz, zieht von dort los zu den wichtigsten After-Berg-Feiern. Die findet ihr im Anschluss kurz vor- und zusammengestellt.

Erlanger Bergparty im Hörsaal
An sieben Bergtagen öffnet der Hörsaal die Türen. Als der Club, der am weitesten vom Berg weg liegt, ist er doch gerade für wankende Biertrinker besonders schnell zu erreichen. Denn dorthin wird chauffiert mit dem kostenlosen Shuttlebus der direkt neben dem Taxistand am Berg startet. Im Hörsaal selbst fühlen sich die Feierwütigen dann als wären sie noch zwischen den geliebten Fahrgeschäften und Kellern hängen geblieben. Sie greifen sich von Zuckerwattedrehern, trinken Bier vom Fass, essen Brezeln und sitzen in einem Biergarten!

E-Werk BergWerk
Der Klassiker. Zwölf Tage am Stück – den gesamten Berg über vom 8. bis 19. Mai – wird bei BergWerk durch gefeiert, mit dem kompletten E-Werk als Tanzfläche. Beinahe alle Areas sind offen zugänglich ohne dass ihr einen Euro dafür als Eintritt abdrücken müsst. Lediglich der Zugang in den Saal kostet. Dort legen DJs im Wechsel Pop, Rock, Latin und Soul auf. Allerdings ist der mehr ein Obolus denn wirklicher Eintritt. Zwei Euro wird’s kosten. Zum Auftakt von BergWerk am 8. Mai wird zudem ein Special geboten: Mambo Kurt spielt auf der Kellerbühne, covert Pop- und Rocksongs auf einer schrulligen Orgel und mit schunkelnder Elvis-Stimme.

After-Berg-Base
Am Pfingstsonntag (11.5.) meldet sich im Klanghaus die Elektro-Feier Base zurück in Erlangen. „Feinste elektronischen
Grooves“ sind angekündigt, es wird also nicht allzu hart oder verspult. Mit dabei als Headliner ist DJ Ron Flatter, ein aufstrebender
Plattendreher und Produzent, der national wie international mit heißen Produktionen für Wirbel sorgt. Außerdem
am Start Glückskind-Label-Chef und Base-Hausherr Jürgen Kirsch sowie DJ Silas vom Berliner Elektro-Label „Stil vor Talent“.

Bertos Berg-Beats
Das Bertos macht den Berg wie in jedem Jahr zur zehntägigen bunten musikalischen Reise durch sämtliche Musikstile. Abwechseln werden sich die Soulfood DJs mit dem F.E.T.E.-Team und dem Mountain High Soundsystem. Von Reggae über Tech-House, Minimal oder HipHop bis zu solidem Rock und Soul geht alles auf die Plattenteller, was sich irgendwie dreht und zum Mittanzen anregt. Auf spezielle Empfehlung der Chefredaktion sollen alle besonders am 11. Mai ins Bertos kommen, wenn Funk-DJane Lynx de Luxe vom F.E.T.E.-Team ihre Beats in unsere Beine fahren lässt.

urban.pulsebeat
Ein Special während der Berg-Zeit haben auch die Jungs von urban.pulsebeat parat. Am 17. Mai gibt’s pumpen sie zu den Club Sessions mit ganzen sieben Drum’n’Base Acts an einem Abend. Metasound, CON.STRUCT oder MC Tingle Tangle sind DJs oder DJ-Kollektive aus ganz Deutschland, die nur kommen um euch ab 23:00 Uhr nach dem Bierbank-Schunkeln wieder grooviger zurecht zu rücken. Raus aus dem Dreiviertel-Wackeltakt rein ins Tanzfieber mit mächtig Wumms dahinter – für fünf Euro Eintritt.

BergLabor
Ein Pflichttermin für alle Elektroniker und Klackerbeatliebhaber ist die Bergversion von Strong Signals, namens BergLabor. Am 9. und 17. Mai macht das Bambu direkt an der Pforte zur Altstadt wieder die Tore auf und lässt die Bassboxen schneller vibrieren als ein vorbeifahrender D-Zug die Schienen. Zur Elektro-Tanzmucke gibt’s wie eh und je eine Strong-Signals typische Deko, Visuals an die Wände projiziert und Fruits for free – für all jene, die nach vielen Mineralverlusten durch zu viel Bier ihren Körperhaushalt wieder ins Lot bringen müssen.

After-Berg-Party im Zirkel
Der Zirkel öffnet Punkt 23:00 Uhr an jedem Bergtag die Türen zur After-Berg-Party. Der Club ist neben dem Bambu die erste Station, die beim Weg runter von den Kellern vor die Augen kommt, deshalb im Normalfall Anlaufstation Nummer Eins für die, die direkt ohne groß zu Pausieren nach dem Bierbankschunkeln das Tanzbein schwingen wollen. Auf die Ohren gibt’s Party, House und Black.

After-Berg im Galileo
Hier gibts Gaudi-Musik, Cocktail-Maßen für 12€, Bommi mit Pflaume und jeder Gast, der in Dirndl oder Lederhosen erscheint, bekommt einen Original-Berg-Filzhut geschenkt!

Damn Good Rock
Währen der Berg langsam aber sicher die letzten Maßen aus den Zapfhähnen drückt, haut das Omega zum Afterberg noch einmal richtig auf die Kacke. Am 17. Mai dürfen die verzerrten Gitarren von vier Bands zu Damn Good Rock ran, kümmern sich ums Gegenprogramm zu den Charthits der Berg-Kapellen. Die Kombos Fürther Jungs und King Lui setzen zum Beginn voll auf Poser-Rock, was für euch heißt: Brust raus, Fäuste in die Luft und Mitgröhlen. Danach spielen euch Too Konfused mit Skate Punk die Füße warm, bis der letzte Act Freischwinger zum Rock-Rundumschlag ausholt!

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