Garage: Thomas von Steinaecker liest „Wallner beginnt zu fliegen“

Bild: Garage: Thomas von Steinaecker liest „Wallner beginnt zu fliegen“

Familienbande. (Bild: photocase)


In memoriam Papa

Drei Generationen einer Familie erweckt Thomas von Steinäcker mit seinem Debutroman „Wallner beginnt zu fliegen“ zum Leben. Wie kommen der paranoide Vater, der als Popstar gescheiterte Sohn und dessen aus der Zukunft zurückblickende Tochter mit der eigenen Familie klar? Steinäcker liest es uns vor.

Wie die Familie, aber wie auch die Zeit, in der man lebt, einen prägt, erzählt uns Thomas von Steinäcker durch seine drei Hauptfiguren Costin, Stefan und Wendy. Stefans Sohn Costin ist ein typisches Kind des Medienzeitalters. Erst ist er Mitglied in einer TV-gecasteten Popband, dann Synchronsprecher in einem Hitler-Zeichentrickfilm, Ex-Promi in einer Reality-Show und schließlich Begründer eines Indie-Musiklabels. Seinen paranoid gewordenen Vater Stefan hat er nicht mehr gesehen, seit dieser nach Paris abgehauen ist. Dass er eine Tochter hat, davon erfährt Costin knapp 18 nach ihrer Geburt, in der von uns aus gesehenen Zukunft um 2050 rum. Nachdem Costin gestorben ist, beginnt diese Tochter Wendy, Costins Leben und das ihres Großvaters Stefan aufzuschreiben. Sie steht damit für eine positive Zukunftsvision, in der die Menschen wieder Anteil aneinander nehmen.

Steinäckers Debütroman war 2007 für den deutschen Buchpreis nominiert.

Ein Knüller sei er, der erste Roman von Jungautor Thomas von Steinäcker. Die Kritiker sind begeistert von der Familiensaga „Wallner beginnt zu fliegen“.

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