Germanisches Nationalmuseum: Kunst und Kalter Krieg

Bild: Germanisches Nationalmuseum: Kunst und Kalter Krieg

Immendorfs Cafe Deutschland (Bild: (Jörg Immendorfs Cafe Deutschland, 1978, F: Staatl. Museen zu Berlin, Nationalgalerie)


Deutsch ist nicht gleich Deutsch

Oder doch? Was trennte, was vereinte die Menschen in der BRD und der ehemaligen DDR? Diese Frage stellt die groß angelegte Ausstellung Kunst und Kalter Krieg im Germanischen
Nationalmuseum. Über 300 Kunstwerke, aus Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie und Installationskunst sind zu sehen, dazu zahlreiche Filme und Zeitdokumente.

Die Mauer trennte die Menschen in Ost und West, der Kalte Krieg verhärtete die Fronten, ideologische wie ganz reale. Wie haben Künstler aus den beiden Staaten BRD und DDR die Trennung wahrgenommen, wie haben sie diese in ihrer Kunst verarbeitet, zum Thema gemacht, kommentiert oder kritisiert? Kunstwerke, entstanden zwischen 1945 und 1998, sollen eine Art Gesamtbild ergeben, was die gesamtdeutsche Auseinandersetzung angeht mit unterschiedlichen Ideologien und Menschenbildern im Kommunismus und im Kapitalismus.

Die Werke namhafter Künstler wie Joseph Beuys oder Jörg Immendorf sind zu sehen, die aus deutschen und amerikanischen Museen stammen, ebenso Film-, Foto- und weitere zeithistorische Dokumente aus privaten Sammlungen. Das Filmhaus Nürnberg zeigt außerdem die Reihe “Deutsch-deutsche Filmwelten”. Es finden zudem zahlreiche Vorträge statt, z.B. über “Comic und politische Karikatur in der DDR im Kalten Krieg” (1.7.).

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