Heinrich-Lades-Halle: Tom Gäbel & His Big Band

Bild: Heinrich Lades Halle: Tom Gäbel & His Big Band

Swingt wie Franky einst: Tom Gäbel (Bild: Ben Wolf)


Swing Gäbel, swing

Er ist jung, er ist lässig, er ist der geborene Entertainer, und er hat den Swing im Blut. Wenn einer zu Recht in einem Atemzug mit den coolsten Säuen in Smokings ever genannt werden darf, dann ist das Tom Gäbel. Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. sitzen garantiert jedes Mal Finger schnippend nebeneinander auf einer Wolke, wenn Tom Gäbel mit seiner Big Band aufspielt.

So manch Musiker versucht, in die großen Fußstapfen des swingenden Rat Packs zu treten. Doch den meisten fehlt entweder die ehrliche Lässigkeit in der Haltung oder der Stimme, diese auch auszufüllen. Tom Gäbel dagegen scheint die gentlemanlike Coolness, die Entertainerqualitäten und die Emotionsbandbreite des Rat Pack mit der Muttermilch aufgesogen zu haben. Würde sich auf seinem zweiten Album „Good Life“ nicht hier und da eine an Tom Jones erinnernde fast disco-funkige Nummer wie „In the City“ hinzumischen oder ein rockig-poppig angehauchter Song wie „Catch me if you can“, man hätte keinen Zweifel, dass da Frankyboy himself singt.

Bis auf drei von den vierzehn Songs des Albums hat Tom Gäbel alle Lieder selbst komponiert. Für seinen abwechslungsreichen, authentischen und frischen Sound hat der charismatische Sänger und Musiker gleich für beide seiner bisher erschienenen Alben einen Jazz-Award abgestaubt.

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