Hirsch: Götz Widman

Bild: Hirsch: Götz Widman

Götz Widman volle Kanne: Der Liedermacher gibt live alles! (Bild: PR Götz Widman)


Der Tankstellenverehrer

Götz Widman gehört neben Reinhard May oder Hans Söllner zu den berühmtesten deutschen Liedermachern. Ganze Hallen voller Leute lachen, wenn er mit tiefer Stimme lustig-poetisch über die Tankstelle seines Vertrauens oder Selbstverliebtheit brummt. Frenetischen Abgefeiert wird Götz Widman allerdings, wenn er von seinem Lieblingsthema singt: Die Legalisierung von Haschisch.

Mit seinem Liedermacher-Duo Joint Venture hat Götz Widman eine ganze Generation lockerer Typen erzogen, die den lieben Gott einen guten Mann sein lassen und den Tag mit einer Tüte beginnen. Nach dem Tod seines Weggefährten Martin Simon im Jahr 2000 begann Götz Widman seine Solokarriere. Die Legalisierung von Haschisch, für die er mit Joint Venture stets kämpfte, liegt ihm zwar immer noch am Herzen – dafür wird er stets abgefeiert – aber der Liedermacher hat eine ganz andere Qualität seitdem entwickelt. Götz Widman ist erwachsen geworden, hat die Komödie des Alltags und die Poesie entdeckt. Mit Liedern über Tankstellen, das Animalische im Menschen, der Vergänglichkeit der Zeit oder die Selbstzerstörung unserer Lebenswelten bringt er hunderte von Leuten zum Lachen und Nachdenken. Er wird von Kritikern deshalb als einer der größten Liedermacher unserer Zeit abgefeiert und das scheint er wirklich zu sein. Götz Widman entwickelt eine ungeahnte Anziehungskraft, füllt auf Tour große Hallen randvoll mit Menschen, die nur kommen um einen Mann mit Gitarre zu sehen – alleine auf der Bühne, ohne effektvolle Lichtshow oder sonstige Specials!

Gerade im April 2008 hat Götz Widman sein neuestes Album „böäöäöäöäöä“ veröffnelticht. Unter dem echt schwierig zu schreibenden Titel sind 13 neue live-Songs des Liedermachers zusammengefasst.

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