Mach 1: Mach 90

Bild: Mach 1: Mach 90

(Bild: PR)


Volles Karacho

Tempo ist ein entscheidendes Kriterium bei Zeitreisen – man will ja nicht zu spät kommen. Historischen Momente wie das erste Mal Culture Beat, 2Unlimited und DJ Bobo im Radio zum Beispiel. Wo warst du? Prüf’s nach, rase zurück mit Mach 90.

Dancefloor Pop und Boygroups dürften auf nach uns lebende Generationen wirken, wie auf Kids von heute die Flowerpower-Hippies wirken: niedlich befremdlich. Schon nett irgendwie, aber bestimmt nicht cool. Autoscooter-Prolls als Rapper, Lollipop-Girlys als Sängerinnen, Bubble Gum Beats darunter gelegt als Musikproduktionen wie für 50 Pfennig aus dem Automaten. Eyeyey, Warum nur war das so, warum waren wir so? Warum kriegen wir ein Grinsen, wenn wir dran denken? Und warum kann jeder, der dabei war, diesen miesen Text von Mr. Vain auch noch bis heute auswendig? Weil’s Fun war.

Mach 90 zelebriert das Jahrzehnt der Diskokuriositäten mit allem Mut zur Selbstaufgabe, dieses eine Jahrzehnt, das vielleicht noch peinlicher war als die 80er. Wussten wir doch, dass wir sogar das Peinlich sein noch besser können als die Eltern. Und ja, es macht Fun wieder abzugehen wie früher, wir geben es zu. Everybody – rock your body!

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