Germanisches Nationalmuseum

News: Freundeskreis “Die Aufseßigen” im Germanischen Nationalmuseum

Um gerade junge Kunst- und Kulturinteressierte stärker an sich zu binden, hat sich das Germanische Nationalmuseum jetzt etwas Tolles ausgedacht – den jungen Freundeskreis „Die Aufseßigen“, der mit exklusiven Sonderveranstaltungen lockt.

Bild: News: Freundeskreis Die Aufseßigen im Germanischen NationalmuseumWandertag in der Schule, und die Klasse geht wohin? – Klar, ins Museum! Es bietet sich ja auch an: Bildung und Erlebnis spielen hier eng zusammen. Doch was passiert eigentlich, wenn die Schulzeit beendet ist? Tatsächlich ist es so, dass gerade der Zulauf der jungen Generation zurückgeht. Um diesem Trend entgegen zu wirken, machte sich das Germanische Nationalmuseum (GNM) in Nürnberg so seine Gedanken. Das Ergebnis war das Konzept der „Aufseßigen“. Auf Wunsch des Förderkreises des Germanischen Nationalmuseums befassten sich zwei Studenten des Lehrstuhls Marketing der WISO im Frühjahr 2011 mit dieser Idee. Die Untersuchungen, die im Rahmen dieser Bachelorarbeit gestartet wurden, fielen durchweg positiv aus, und so fasste das GNM Ende November 2011 den Entschluss, den Plan endlich in die Tat umzusetzen.

Dabei sein heißt aufseßig sein!

Bild: News: Freundeskreis Die Aufseßigen im Germanischen NationalmuseumDas Konzept ist eigentlich schnell erklärt: um Kunst- und Kulturinteressierte in Zukunft noch mehr an das Museum einbinden zu können, wurde der Freundeskreis „Die Aufseßigen“ gegründet. „Viele Museen in der Bundesrepublik haben bereits einen jungen Freundeskreis, d.h. wir haben das Rad nicht neu erfunden, sondern es lediglich auf Nürnberg übertragen und angepasst.“, so Pia Bisch, die maßgeblich an der Organisation und Verwaltung der „Aufseßigen“ beteiligt ist. In Zukunft werden jeden letzten Mittwoch im Monat exklusive Sonderveranstaltungen für alle Mitglieder geboten, die von „Kuratoren-Führungen über Jazz und Vorträge bis hin zu Atelierbesuchen“ alles möglich machen. Ziel dieser Events ist es, „ein großes Netzwerk von jungen Menschen aufzubauen, die alle aus unterschiedlichen Bereichen kommen, aber eines gemeinsam haben: Neugier, Ideen und viele Fragen.“ Frau Bisch sieht den Vorteil des festen Termins vor allem darin, dass man jeden letzten Mittwoch im Monat schon weit im Voraus rot im Kalender anstreichen kann. Denn dann heißt es immer: Aufseßig sein!

Museum mal anders

Der junge Freundeskreis ist aber kein eigenständiger Verein, sondern arbeitet eng mit dem Fördererkreis des Germanischen Nationalmuseums zusammen. Dabei ist Pia Bisch nur eine von fünf weiteren jungen Nürnbergern, die sich mit Leidenschaft um die Organisation der „Aufseßigen“ kümmern. Da in Zeiten von Facebook & Co Aktualität und Schnelllebigkeit für junge Menschen so wichtig sind wie noch nie, passen „natürlich auch das GNM und der Freundeskreis ihre Kommunikationswege den Bedürfnissen ihrer Generation an.“ Newsletter per Email, Flyer und eine interaktive Seite bei Facebook gehören da ganz selbstverständlich dazu.

Um die „Aufseßigen“ von vornherein ins Gespräch zu bringen, wurde sogar eigens für das Design von Logo, Flyern, Homepage und Mitgliederausweis ein Wettbewerb „unter allen Azubis und Studierenden kreativer Berufe in der Region ausgeschrieben.“ Julia Baintner, Studentin an der Akademie der Bildenden Künste, konnte sich mit ihrem ausdrucksstarken Design durchsetzen, das laut Frau Bisch „wunderbar zu uns Aufseßigen und dem Germanischen Nationalmuseum passt.“ Da kann man doch gespannt sein, was hier in Zukunft noch geboten wird!

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