News: Wrongkong starten durch

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Wrongkong

Nürnbergs Indierock- und Electro-Pop-Szene kann sich freuen. Was hier 2007 auf leisen Sohlen begann, schwillt an zum neuesten Schrei: Wrongkong!

Der Weg zum Ruhm

Jede Band will ihn, vergleichsweise wenige erreichen ihn: den Durchbruch. Wrongkong hat es geschafft. Und zwar ziemlich schnell! 2007 kommt ihr erstes Album – kreativerweise „Wrongkong“ genannt – auf den Markt, zuerst auf den amerikanischen, 2008 auf den europäischen. Ein Jahr darauf folgt schon der erste Preis: im kanadischen Toronto erhält die Single „Real Boy“ den Cravefest-Award und das Toronto Exclusive Magazine verleiht der Band den Titel „Best International Group“. – Hä, wie, Toronto? Waren wir nicht grade noch in Nürnberg?!

Schon, aber man muss wissen, dass Wrongkong nicht nur fränkische Wurzeln hat. Gehen wir die Crew mal durch: da wären einmal die Nürnberger DJs Tommy Yamaha (Bass) und Martin Kaiser (Mix), ehemals bekannt als die „Strike Boys“. Nicht zu vergessen Tommys Bruder Markus Wurm (Schlagzeug), Claus Friedrich (Keyboard) und Nürnberg.Pop-Veranstalter David Lodhi (Gitarre und Keyboard). Das einzige Bandmitglied mit „Migrationshintergrund“ ist Frontfrau Cyrena Dunbar aus Kanada.

Wasserfeste Strategien

Daher der Bezug zu Toronto: Internationalität als Erfolgsrezept! Und noch etwas hilft Wrongkongs Karriere auf die Sprünge: Crossmedia-PR! Wer schon einmal bei einem Autorennen im Playstation3-Spiel „Test Drive Unlimited 2“ mitgemacht hat, dürfte dabei u.a. den Titel „Real Boy“ im Ohr gehabt haben. Und auch auf jedem Smartphone der Marke Nokia 5800 XpressMusic ist der Song vorgespeichert.

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Wrongkong

„Klassische PR ist unumgänglich“, sagt David Lodhi in Bezug auf die Marketing-Strategie der Band. „Aber so etwas wie die Einbindung in ein populäres Videospiel kann helfen, den Namen Wrongkong bei einem Kreis von Leuten bekannt zu machen, die ihn im Normalfall nie zu Gehör bekommen hätten. Je mehr Leute dich auf dem Schirm haben, desto besser!“

Zwei Jahre Arbeit fürs zweite Album

Damit die Fanbasis auch weiter kräftig wächst, veröffentlicht die Band nach zwei Jahren fleißigen Songschreibens im Januar 2012 ihr zweites Album „So Electric“, welches sofort für Aufmerksamkeit sorgt und beispielsweise auf den Seiten des Musikmagazins Rolling Stone landet.

Ein toller Erfolg, der aber auch für Neid und Lästermäuler sorgen dürfte. Ein Thema, das die Nürnberger Electro-Rocker schon in ihrer neuen Single „My dearest enemy“ beschäftigt, so David: „Da geht es um Leute, die immer darüber meckern, was du anhast und mit wem du was hast, oder was du für ein Außenseiter bist, egal ob es an deinem Körper, deiner Art oder deiner sexuellen Orientierung liegt. Ohne dich zu kennen, könnnen die sich total fieses Zeug ausdenken, nur um dich klein zu machen.”

Sich kleiner machen, als man ist? Das kommt für Wrongkong nicht infrage. Ihr Aufstieg hat gerade erst begonnen, nur… wie hält man die Karriere nun am Laufen? David Lodhi hat da einen Plan.

“Der Fokus für 2012 wird sicherlich auf dem Live-Spielen liegen”, erzählt er. “Parallel dazu werden wir anfangen, an neuem Material zu arbeiten, denn bei all der harten Konkurrenz auf dem Plattenmarkt muss man schnell sein. Im Idealfall ist unser drittes Album in der ersten Hälfte des Jahres 2013 fertig.”

 

 

Hier könnt ihr euch den Videoclip zum preisgekrönten Song “Real Boy” ansehen/-hören:

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Auch eine Single vom neuen Album: “Crystal Clear”

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