Staatsoper: „Der Rosenkavalier“

Bild: Staatsoper: „Der Rosenkavalier“

Der Rosenkavalier: Sex, Lügen und Täuschung.


Bäumchen wechsle dich

ZUM LETZTEN MAL // Richard Strauß’ „Der Rosenkavalier“ ist eine Verwechslungskomödie, wie sie im Buche steht. Außerdem eine Oper, die das Leben schrieb – fröhlich, albern, nachdenklich, melancholisch, kritisch.

Erste Szene, erster Akt. Feldmarschallin Fürstin Werdenberg liegt im Bett. Bei ihr ist nicht etwa der Herr Feldmarschall, sondern ihr junger Geliebter Octavian, beide noch ganz fiebrig von der gemeinsamen Nacht. Als im Vorzimmer Baron Ochs, der Vetter der Fürstin, lautstark seinen unangemeldeten Besuch ankündigt, wandet sich Octavian, der schlaue Fuchs, in die Kleider einer Kammerzofe. Ochs, nicht der Hellste, findet Mariandl, die „neue“ Kammerzofe so scharf, dass er fast den eigentlichen Zweck seines Besuchs vergisst.

Er bittet die Feldmarschallin, anlässlich seiner geplanten Verlobung mit der reichen Sophie, einen passenden Bräutigamführer für sich auszusuchen.

Zu dieser Aufgabe gehört, der zukünftigen Braut eine silberne Rose zu überbringen, als Vorbote für den kurz danach eintreffenden Brautwerber. Und wen schlägt die Fürstin wohl vor? Klar, Octavian. Der unfreiwillige Rosenkavalier sorgt allerdings für weitere Verwirrung, denn er verliebt sich beim ersten Blick auf Sophie. Als Baron Ochs die Szenerie betritt, kann er das junge Fräulein mit seiner plumpen, ungehobelten Art kaum beeindrucken. Im Gegensatz zu Octavian, der bereits Punkte gesammelt hat. Was folgt, sind kleinere und größere Intrigen, Fallstricke, Enttäuschungen, weitere Verkleidungsspielchen – und vielleicht ein Happy End …

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